Ein kurzer Einblick in meine Erfahrung, Werte und Motivation.
Als gebürtige Ukrainerin führte mein Weg mich mit 17 Jahren nach Deutschland. Nach dem Abschluss meines Studiums als Diplom-Dolmetscherin landete ich in einem großen Konzern. Trotz eines soliden Gehalts hielt ich es in der Businesswelt immer weniger aus. Um dieser Welt zu entfliehen, wandte ich mich verstärkt spirituellen Themen zu und reiste nach Thailand, Kuba, Peru und in viele weitere Länder. Ich absolvierte zweimal die 10-tägige Vipassana-Meditation. Ich war eine Suchende.
Während meines Aufenthalts in Peru nahm ich an einer schamanischen Zeremonie teil, die mich tief berührte. Dort begann meine Reise mit den Meisterpflanzen.
Als es für mich in der Corporate-Welt seelisch unerträglich wurde, brach ich aus. Ich begab mich auf eine Weltreise, die insgesamt drei Jahre dauerte – eine Suche nach mir selbst und nach dem Sinn des Lebens. In dieser Zeit bereiste ich Südostasien, Indien und Südamerika.
Es folgten Ausbildungen und längere Aufenthalte in Yoga- und Tantra-Yoga-Schulen in Thailand, in Ashrams in Indien, eine Ausbildung zur Yogalehrerin, Fortbildungen in Thai-Massage und manueller Therapie in Chiang Mai sowie eine Ausbildung bei einem Schamanen im amazonischen Dschungel in Peru. Doch auch all das konnte meine Sehnsucht nicht vollständig stillen.
Schließlich kehrte ich nach Deutschland zurück und begann eine Ausbildung zur Heilpraktikerin in Berlin. Während ich keinen wirklichen Zugang zur Homöopathie fand, begeisterte mich Akupunktur, in der ich sehr gute Fortschritte machte. Doch zum ersten Mal in meinem Leben schloss ich eine Ausbildung nicht ab – Schwangerschaft und Mutterschaft kamen dazwischen und veränderten mich von Grund auf.
Zwei Wochen vor dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Konflikts fiel mir ein Buch in die Hände, das – rückblickend betrachtet – die Initialzündung für die Auseinandersetzung mit meinem ostslawischen kulturellen und geistigen Erbe war. Ich hatte über ein Jahrzehnt gesucht – und nun gefunden. Meine Sehnsucht war nicht vollständig verschwunden, doch sie war tief gestillt.
Als ich im September 2022 mein erstes Video zu wedischen Themen veröffentlichte, hätte ich mir niemals vorstellen können, dass mein Kanal so viel positive Resonanz erhält. Es folgten Einladungen zu Vorträgen über wedische Themen, unser gemeinsames vorchristliches Erbe und die Ahnentraditionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Im Frühjahr 2024 leitete ich gemeinsam mit einer Schneiderin erstmalig ein Seminar zum energiebewahrenden Nähen – und entdeckte dabei meine große Leidenschaft und Berufung: die Arbeit mit Frauen, ihre Aktivierung und Selbstermächtigung. Seitdem habe ich dutzende Kurse geleitet und bislang mehr als 300 Frauen das energiebewahrende Nähen beigebracht.
Das Nähen und die Arbeit in Frauenkreisen veränderten auch mich tiefgreifend. Diese Tätigkeit führte mich in neue Dimensionen: weibliche Archetypen und ihre Aktivierung, Initiationsriten, weibliche Alchemie durch sakrale Praktiken wie Tempeltanz und slawische Frauengymnastik, Weiberkreise und gegenseitige Ermächtigung.
Derzeit reift in meinem „Kreativitätsschoß“ ein neues Projekt an: „GöttinenGewässer“. Erste Termine für dieses neue Format sind für April 2026 geplant.
Die Zusammenarbeit mit meiner Wegbegleiterin Natalia mündet nun in die Gründung eines Vereins. Auch hierüber wird es in Kürze mehr Informationen geben.





























































